Autobiographie

Es war einmal

Ich, Christian Stelle bin in Friesenried im Ostallgäu geboren, spiele seit dem 7. Lebensjahr Klavier und habe bis zum Stimmbruch im dörflichen Schülerchor und im Kirchenchor Sopran gesungen. Im Laufe der Jahre kamen Akkordeon, Gitarre, E-Bass und Schlagzeug hinzu. Die klassische Klavierausbildung dauerte 9 Jahre, doch schon ab dem 14. Lebensjahr schnallte ich mir den E-Bass um und betrat fortan mit dem ortsansässigen und erfahrenen Salach-Quartett, der Frisco Big-Band und mit so manch anderer Besetzung viele Bühnen in der Region. Der Selberbau der damals modernen (und teuren) Wersi-Orgel mit Pedalbass (das heißt der Bass wird mit dem Fuß gespielt) und dem legendären DX7 eröffnete die Karriere als Entertainer, wo nach der Heilung des Stimmbruchs der Gesang ein wichtiger Bestandteil meiner Musik wurde. Parallel dazu erlag ich dem Zauber der Rhythmik und saß ein paar Jahre am Schlagzeug in einem Duo oder als Aushilfe in der traditionellen Blasmusik. Nach der Mitwirkung als Gitarrist in der Band Kleeblatt, richtete ich meinen Focus auf die Kunst des improvisierten Klavierspiels und tauchte in die Faszination des Hammondsounds ein, wobei Jon Lord auch heute noch zu meinen Favoriten zählt. Die Zeit in Nürnberg verbrachte ich mit der Rockband Abber logger die eigene Songs hatte und wo ich mein Wissen um die klassische Harmonielehre nutzen durfte, um den einen oder anderen Song aus der musikalischen Sackgasse zu manövrieren. Die Musik von ein paar Songs habe ich selber geschrieben und der Titel Straßenschocker belegte in den Charts von Radio Downtown den 2. Platz. Wieder im Allgäu (Kaufbeuren) schloss ich mich 1991 der Band Red House an, wo wir die guten alten Rockklassiker krachen ließen. Seit 1993 bin ich nun Jazz-Pianist bei Long Island Ice-T und 1996 haben wir die Band NINE-T-SIX gegründet. Zeitweise diente ich der Steinhauser Big-Band in Kaufbeuren als Pianist. 2002 gab es noch einmal einen entscheidenden Ruck in meinem Musikuniversum und ich trat die plötzlich offene Stelle als Kirchenmusiker in der Pfarrgemeinde St. Wolfgang in Blöcktach an. Nach 3-Jähriger Ausbildung zum Kirchenmusiker absolvierte ich 2006 die Kirchenmusik-Prüfung nach der Prüfungsordnung C in Augsburg.

Und heute...

  ...bin ich Entertainer, Jazz-Pianist und Sänger bei Long Island Ice-T, Pianist, Keyboarder und Sänger bei NINE-T-SIX, Organist und Kantor in der Kirche, Chorleiter des ortsansässigen Kirchenchors und meine Freunde nennen mich Chrischan.

 

Der Entertainer

Der Entertainer ist die wohl umstrittenste Gattung unter den Musikern, die oftmals belächelt wird, weil es allgemein bekannt ist, dass ein einzelner Musiker nie und nimmer mit handgemachter Musik eine ganze Band ersetzen kann – wenn dem so wäre, wären ja alle Band-Musiker Idioten. Doch gibt es sehr wohl Unterschiede, wenn man diese Materie genauer unter die Lupe nimmt. Der Entertainer benötigt ein Keyboard, das ihn befähigt eine große Anzahl unterschiedlicher Begleitrhythmen und Instrumentenklänge zu erzeugen. Die Begleitung geht zum großen Teil automatisch, die Melodie muss der Musiker selbst spielen. Je nachdem wie viel der Musiker dieser Maschine an Kompetenz abnimmt, wird er in der Lage sein, den Charakter der dargebotenen Musik entscheidend zu beeinflussen. Die simpelste Art der Musikerzeugung ist der „ein-Finger-Begleitautomat“. Hier führen bereits geringe Fingerfertigkeiten und mäßiges Wissen um die Musik zu einem gewissen Erfolg, wobei auf Grund der geringen Eigeninitiative, das Ergebnis immer zweitklassig bleiben wird. Die nächste Stufe ist der Begleitautomat, bei dem mit bis zu 4 Fingern komplexere Akkorde generiert werden können und ein gewisses Maß an Kenntnissen über Harmonielehre essentiell ist. Das hat mit selber gemachter Musik aber immer noch nicht wirklich viel zu tun. Auch diese Musik kommt letztendlich aus der „Dose“ und klingt steril. Die - wohl gemerkt für mich – beste Art der Produktion von automatisierter Musik ist das selbständige, kreative Erstellen von MIDI-files, wodurch der Künstler die Chance erhält, seine eigene musikalische Handschrift zu verfassen und mit allem zu bereichern, was die persönliche Phantasie hergibt. Ein MIDI-file ist vergleichbar mit einem 16-Spur Tonband, auf dem 16 Instrumente aufgenommen werden können. Dies ist allerdings der größtmögliche Aufwand, den man betreiben kann, weil bei diesem Verfahren alle Instrumente der Reihe nach eingespielt werden müssen, oder alternativ mit Hilfe eines Computers. Dem Musiker, der über die genannten Fähigkeiten verfügt, wohnt sicherlich auch die notwendige Virtuosität inne, um während des Auftritts die gewünschte Life-Atmosphäre zu schaffen, indem er alle wichtigen Musikpassagen selber spielt. Das heißt in der Praxis, dass die Präsentation dieser Musik zwar wieder zum großen Teil aus der „Dose“ kommt, jedoch der Künstler mit Fug und Recht behaupten kann, dass er selber spielt – nur eben zeitlich versetzt. Im Übrigen, was kein Keyboard der Welt kann: Eine ausgebildete Gesangsstimme ist und bleibt die musikalische Visitenkarte des Entertainers und ist durch nichts zu ersetzen.

Am Anfang war das Studio

Im Hauseigenen Musikstudio findet die eigentliche Arbeit statt: Die Produktion oder Bearbeitung der MIDI-files. Hier spiele ich quasi alle Instrumente (Schlagzeug, Bass, Bläser, Streicher...), die für das jeweilige Musikstück benötigt werden, der Reihe nach ein. Jeder Musiker hat 2 Hände und 2 Beine, mit deren Hilfe er maximal 1 Instrument bedienen kann. Um eine ganze Band darzustellen, bedarf es daher der Hilfe dieser im Studio erzeugten MIDI-files, welche dann auf der Bühne die Band erschallen lassen. Auf der Bühne bewältige ich den gleichen Job als Pianist/Keyboarder wie in einer Band und erzeuge aus der Kombination mit meinem Gesang und den selber gespielten Begleit- und Solopassagen die gewünschte Life-Atmosphäre. Für eine MIDI-Produktion mit professionellem Ergebnis sind die Fähigkeit zum Arrangieren und Komponieren unerlässlich. Das heißt vom Internet herunterladen und einfach nur den Knopf drücken führt mit Sicherheit nicht zum gewünschten Erfolg.

Anlässe

Hochzeiten

So stelle ich mir Ihre Hochzeit vor: Die meisten Hochzeiten beginnen mit der Trauung in der Kirche und danach geht es zum Ort der großen Feier. Je nach Wetter wird nach der Trauung ein Sektempfang im Freien stattfinden, wo das frisch vermählte Brautpaar die Glückwünsche von Freunden, Verwandten und Bekannten entgegen nimmt. Im Saal angekommen, serviere ich zu Kaffee und Kuchen dezente Barmusik am Piano, wobei mir ein echtes Klavier Vorort viel Freude bereiten würde. Gern präsentiere ich auch leicht bekömmlichen Bar-Jazz, ganz unauffällig im Hintergrund, um den Saal mit einer angenehmen Atomsphäre zu füllen. So garantiere ich, dass sich alle Gäste mühelos unterhalten können. Das Brautpaar eröffnet den Tanz mit dem berühmten Brautwalzer, es kann auf Wunsch auch etwas anderes sein, danach lade ich alle Hochzeitsgäste zum Tanz ein. Zum Abendessen gibt es Dinner-Musik und danach kann der Tanzabend beginnen. Zum Tanz biete ich ein breit gestreutes Angebot von Tanzstandards und eine Vielzahl unterschiedlicher Musikrichtungen, so dass für jeden etwas dabei sein sollte. Alpenländische Musik spiele ich eher weniger, aber dafür habe ich einige Rockklassiker in petto. Wer nicht auf „Ballermann-Musik“ steht, liegt bei mir genau richtig, die lasse ich außen vor. Ebenso bin ich kein Freund von Medleys, weil es mir in der Seele wehtut, wenn gute Musik nur zur Hälfte gespielt wird. Für Einlagen und humoristische Beiträge bin ich bestens ausgerüstet: Sei es durch die Bereitstellung eines Mikrofons für Ansagen und Gedichte, oder das Abspielen von Tonträgern. Hierzu verfüge ich über die geeigneten Kabel, um Laptops, CD-Player oder Smartphones mit meiner Beschallungsanlage zu verbinden. Somit ist die verständliche Tonwiedergabe der oben genannten Medien jederzeit möglich. Die spontane Klavierbegleitung einer Sängerin oder eines Sängers für bekannte Songs stellt für mich im Allgemeinen kein Problem dar. Für komplexere Darbietungen ist eine vorherige Abklärung über die Durchführbarkeit notwendig. Am Ende der Feier gibt das Brautpaar den Abschiedstanz und zu guter Letzt begleite ich die Glücklichen mit dem Akkordeon zum Auto, verabschiede sie mit einem letzten musikalischen Gruß und entlasse die Frischvermählten in das bevorstehende Eheglück.

Geburtstagsfeiern

Geburtstagsfeiern im familiären Rahmen erfordern ein besonderes Fingerspitzengefühl, weil hier in der Regel alle Altersklassen vertreten sind und nicht jeder Deckel auf jeden Topf passt. Aber auch hier gelingt es mir stets die goldene Mitte zu finden, so dass für Jedermann etwas dabei ist. Die Größe des Veranstaltungsorts spielt keine Rolle, da mein Platzbedarf relativ gering ist und meine Minibühne mit 2m x 2m auskommt.

Faschingsbälle

Für Faschingsbälle liefere ich die aktuellen Kalauer und habe genug Musikmaterial bis in den Morgen. Inthronisationen mit Tusch, Ein- und Ausmärschen sind ebenso in meinem Repertoire enthalten. Eine professionelle Beschallungsanlage liefert den klanglich ausgewogenen Schub und die für eigens jedes Musikstück programmierte Lightshow das passende Bühnenambiente.

Firmenfeiern

Zu einer professionellen Firmenfeier gehört nicht nur gute Musik, sondern auch eine Plattform für Redner. Diese biete ich in Form eines kleinen Rednerpults mit Kondensatormikrofon an, welches Gesprochenes aus größerer Distanz problemlos ans Ohr des Zuhörers überträgt. Sie kennen sicherlich das Szenario: Der Redner spricht, das Volk schreit „lauter“, weil ein gewöhnliches Mikrofon bei zu großer Distanz den Schall nur ungenügend überträgt und der Tontechniker bei dem verzweifelten Versuch, die Sprache verständlicher zu machen, lediglich ein ohrenbetäubendes Quietschen heraufbeschwört – das darf nicht sein und ist unprofessionell.

Silvestergalas

Hier kann ich auf einen großen Erfahrungsschatz in der Vergangenheit zurückgreifen. In den Jahren 1999 – 2008 spielte ich im Landhaus Henze in Probstried alle Silvestergalas. Zum Dinner gab es Barmusik Life vom Piano, so serviert, dass man hätte eine Stecknadel fallen hören, damit die Hauptattraktion des Abends, das 9-Gängemenü, im Mittelpunkt blieb. Die Beschallungstechnik habe ich so versteckt, dass diese praktisch gar nicht vorhanden war. Während um 24:00 Uhr die Gäste das Feuerwerk bewunderten, habe ich die Beschallung zum Tanz umgebaut. Danach gab es Partymusik bis zum Schluss. Und wie wünschen Sie sich Ihre Silvestergala?

Weitere Besetzungen

Long Island Ice-T

Diese Jazzbesetzung besteht aus 4 Musikern (Schlagzeug, Kontrabass, Saxophon/Klarinette, Klavier), die leicht bekömmlichen Mainstreamjazz mit Dixieland-Elementen und Jazzballaden anbietet. Der 3-stimmige Jazz-Satzgesang stellt in dieser Disziplin eine individuelle Bereicherung dar und schließt hier eine Marktlücke. Das Markenzeichen unserer Besetzung ist die Spontanität und wir werden auch dann noch spielen, wenn der Strom ausfällt. Der dezente Sound sorgt stets für zufriedene Gäste, ob bei gediegenen Anlässen, Firmenfeiern oder im Biergarten.

NINE-T-SIX

Diese Tanzmusikbesetzung besteht aus 5 Musikern (Schlagzeug, Bass, Gitarre, Saxophon/Klarinette, Piano/Keyboard), die sich durch handgemachte Life-Musik und perfekte selbstgeschriebene Arrangements auszeichnen. Jeder dieser virtuosen Musiker beherrscht sein Instrument und überzeugt im passenden Augenblick mit seinen Solis. Vier Leadsänger sorgen für eine mannigfaltige Abwechslung, ergänzen einander mit treffender Tonsicherheit und verleihen somit jedem Song den jeweiligen individuellen Klangcharakter, der mit teils 4-stimmigen Satzpassagen zum akustischen Erlebnis wird. Wenn die Zeit für Rockmusik reif ist, erkennt der Rockliebhaber, dass die Band auch in dieser Materie über einschlägige Erfahrung verfügt, aber trotzdem, die Lautstärke betreffend, einen guten Ruf genießt. Die Band spielt seit 1996 in derselben Besetzung, tut sich besonders bei Hochzeiten, Firmenfeiern und Faschingsbällen hervor und ist durch eine große Auswahl an Tanzstandards in Kombination mit dem professionellen Auftreten auf der Bühne auch für den Schwarz-Weiß-Ball die perfekte Wahl.

Impressum

Christian A. Stelle
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